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„Whale spotting“ in der St.-Bavo-Kathedrale

7 Okt 2017Whale spotting

Ab dem 7. Oktober können Sie in der St.-Bavo-Kathedrale nicht nur zu den wunderschönen Bleiglasfenstern aufblicken und diese bestaunen. Sie können dann auch sechs Monate lang das Skelett eines Finnwals bewundern, das in der Kathedrale aufgehängt wurde. „Whale spotting“ ist ein Teil der Ausstellung „Out of the Box“, die anlässlich der 200-Jahr-Feier der Genter Universität stattfindet.

2015 wurde auf dem Bugwulst eines Schiffes aus Brasilien ein junger Finnwal in den Genter Hafen gebracht. Das fast zwölf Meter lange Jungtier war auf See gestorben und wurde von der Feuerwehr an Land gebracht. Das Skelett des Tieres ging an die Universität von Gent und erhielt den Namen Leo.

Jetzt kann man Leo in der St.-Bavo-Kathedrale bestaunen. Dieser Ort wurde nicht zufällig ausgewählt. Der Wal ist ein Verweis auf eine Geschichte aus dem Alten Testament und im Mittelalter galten angeschwemmte Wale als negative Zukunftsvoraussage. Leo ist damit eine Verbindung mit Glauben und Religion.

Out of the box

„Whale spotting“ gehört zur Ausstellung „Out of the Box“. Die Universität Gent feiert ihr 200-jähriges Bestehen und zeigt an verschiedenen Orten der Stadt die Sammlung des Genter Universitätsmuseums. Zwischen 7. Oktober 2017 und 28. März 2018 werden in der St.-Bavo-Kathedrale, der St.-Peter-Abtei, im Museum Dr. Guislain und im Design museum Gent wissenschaftliche Objekte mit ihrer neuen Umgebung in Dialog treten.

Der Dichter Peter Verhelst ist Co-Kurator von „Whale spotting“. Die Ausstellung ist frei zugänglich und kann während der Öffnungszeiten der St.-Bavo-Kathedrale besucht werden.

Whale spotting