Zögern Sie immer noch, die Welt von Van Eyck zu entdecken? Wir geben Ihnen 7 Gründe, warum Sie die Ausstellung 'Van Eyck. Ein optische Revolution' nicht verpassen sollten.

1. Sie ist die größte Jan van Eyck-Ausstellung, die es je gegeben hat

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die acht restaurierten Tafeln der Alltagsseite des Genter Altars. Dank der äußerst außergewöhnlichen Leihgabe durch die Genter St.-Bavo-Kathedrale können die Tafeln zum ersten und gleich auch zum letzten Mal außerhalb der Kathedrale ausgestellt werden.

Während der Ausstellung sind die acht restaurierten Außenflügel der Alltagsseite zusammen mit den noch nicht restaurierten Bildnissen von Adam und Eva ein letztes Mal im Museum für Schöne Künste (MSK) in Gent zu bewundern. Die 10 restlichen Tafeln des Genter Altars, u.a. die Anbetung des Lammes Gottes, können weiterhin in der St.-Bavo-Kathedrale bewundert werden.

Die Tafeln sind über die Ausstellungsräume verteilt. Außerdem sind sie in Augenhöhe zu bewundern, sodass alle die wunderschönen Farben, die hervorragenden Details und die greifnahen Stoffe aus nächster Nähe bewundern können. In dieser einmaligen Ausstellung werden sie von wenigstens der Hälfte der bekannten Werke von Jan van Eyck begleitet.

Weltweit bleiben nur noch ungefähr zwanzig Werke von Jan Van Eyck erhalten. Wenigstens die Hälfte dieser Werke wird im MSK ausgestellt. Dort werden sie mit Werken aus dem Atelier von Jan Van Eyck und Kopien von mittlerweile verschwundenen Gemälden kombiniert. Aber auch mit mehr als 100 hervorragenden Werken aus dem Spätmittelalter. Lassen Sie sich in 13 Museumsälen von Schönheit und Meisterschaft bezaubern.

2. Dies ist eine einmalige Chance

Kommen Sie näher denn je an Van Eycks Meisterschaft heran und bewundern Sie die kleinsten Details seiner revolutionären Sicht und das Genie des Meisters. Van Eyck. Eine optische Revolution“ wird wirklich ein einmaliges Erlebnis. Und das alles im Rahmen des Themajahres „OMG! Van Eyck was here“ in Gent.

Sind Sie gespannt auf die Verwunderung, die die Zeitgenossen von Jan Van Eyck spürten, als sie seine Werke sahen? Während der Ausstellung kann das Publikum neben den restaurierten Außenflügeln des Genter Altars erstmals auch unterschiedliche andere Meisterwerke in ihrem ursprünglichen eindrucksvollen Zustand sehen. Genau wie sie damals von Van Eycks Zeitgenossen bewundert werden konnten.

3. Jan Van Eyck hat selbst nie so viele seiner Werke zusammen gesehen

All diese Meisterwerke unter einem Dach zusammengebracht. Jan Van Eyck selbst hat das nie gesehen. Neben den restaurierten Außenflügeln des Genter Altars und den Tafeln mit Adam und Eva sind nicht weniger als 13 andere Meisterwerke zu bewundern. Diese Werke befanden sich noch nie alle gleichzeitig am gleichen Ort.

Es ist außerdem seit 1902 her, dass die Tafeln des Genter Altars außerhalb der St.-Bavo-Kathedrale ausgestellt werden. Nach der Ausstellung kehren die Tafeln zur Kathedrale zurück und werden sie sie nie wieder verlassen.

4. Die optische Revolution muss man einfach mit den eigenen Augen sehen

 

Die optische Revolution, die Jan Van Eyck vor 600 Jahren auslöste, fasziniert bis auf heute. Der flämische Meister perfektionierte die Zusammensetzung der Ölfarbe und kreierte auf diese Weise hervorragende Farbeffekte. Außerdem war er der erste Maler, dem es gelang, Gold tadellos nachzuahmen, ohne Blattgold zu verwenden.

Jan Van Eyck beobachtete die Welt, sodass seine Porträts und Naturphänomene lebensecht wirken. In seiner Zeit war die Weise, auf die er die Wolken und den Mond, das aufspritzende Wasser in einem Brunnen, verschneite Berggipfel und Körperbehaarung malte, eine Neuigkeit.

Er war jedoch nicht nur im Stande, die Realität fast perfekt nachzuahmen, sondern er war auch ein Meister der Illusion. Die Porträts der Eheleute Joos Vijd und Elisabeth Borluut, der Auftraggeber des Genter Altars, oder die Skulpturen von Maria und dem Engel Gabriel im Verkündigungsdiptychon wirken so lebensecht, dass man meint, sie befänden sich tatsächlich in kleinen Nischen. Mit solchen Trompe-l’Œil-Effekten scheint Van Eyck mit der Realität selbst konkurrieren zu wollen.

5. Die optische Revolution ist für alle da

Im MSK Gent haben alle die Chance, die Meisterschaft von Jan Van Eyck näher kennenzulernen. Die Ausstellung ist für Besucher/innen mit eingeschränkter Mobilität barrierefrei. So gibt es einen für Rollstuhlfahrer/innen barrierefreien Zugang zur van Eyck-Ausstellung.

Über die mobile Schleife kann das Hörgerät der hörgeschädigten Besucher/innen den Audioguide oder Museumsführer empfangen. Außerdem können die verschriftlichen Audiotexte im Voraus erhalten werden.

Blinden und sehbehinderten Besuchern bietet das Museum die Saaltexte und angepasste Audiotexte an. Darüber hinaus stehen für ein optimales Erlebnis Museumsprospekte mit taktilen Bildern zur Verfügung. Auf Wunsch kann auch ein Bilderflüsterer reserviert werden. Diese Person begleitet Sie bei Ihrem Ausstellungsbesuch und erläutert die Kunstwerke anschaulich.

Außerdem gibt es einen autismusfreundlichen Plan, um den Ausstellungsbesuch möglichst gut vorbereiten zu können.

6. Van Eyck für Jung und Alt

Mit unserem Familienangebot entdecken Sie die älteste Kunst durch die Augen der jüngsten Museumsbesucher/innen. Am Eingang ist ein Audioguide für Kinder von 6 bis 12 Jahren (auf Niederländisch, Französisch, Englisch und Deutsch) und ein Heft mit Suchspielen, Stempeln und lustigen Aufgaben erhältlich.

7. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf in unserer Werkstatt

Machen Sie sich nach Ihrem inspirationsvollen Besuch der Van Eyck-Ausstellung an die Arbeit in der freien Van Eyck-Werkstatt. Zweimal in der Woche können Sie auch an Workshops, die von den Museumsführern begleitet werden, teilnehmen. Sie können Skizzen, Porträts, Miniaturen oder Broschen machen, beobachten lernen und Vieles mehr. Dieses Angebot ist im Ausstellungsticket einbegriffen.