Schon mal von einer Mastel gehört? Es ist ein rundes, weiches Brötchen mit Zimtgeschmack und einer Vertiefung in der Mitte. Das „gestreken Mastel“-Brötchen ist die traditionelle Zubereitung oder sogar die Sonderedition des Mastel-Brötchens. Es ist wirklich ein Muss für Feinschmecker, die vollständig in die Genter Volkskultur eintauchen möchten!

Auf den Patershol-Festen im August wird traditionell die „gebügelte“ Variante verkauft. Dazu schneidet man das Mastel auf. Zuerst werden beide Hälften mit Butter bestrichen und braunem Zucker bestreut. Danach wickelt man dieses Mastel in Aluminiumfolie und bügelt es. So bekommt es seine flache Form und karamellisiert der Zucker. 

Diese süße Köstlichkeit wurde lange nur während der Patershol-Feste angeboten, aber sie kann das ganze Jahr hindurch in der Pietersbar, dem Museumcafé in der St.-Peter-Abtei genossen werden.